Wie entsteht ein Burnout?

Am Beginn einer Burnout-Entwicklung stehen meistens

  • ein großes Engagement,
  • Enthusiasmus,
  • hohe, nicht selten unrealistische Erwartungen,

was zur Folge hat, dass sich Betroffene kaum Erholung und Ruhe gönnen, sich stark mit ihrer Tätigkeit identifizieren und von sich 100% Leistung erwarten.

Irgendwann folgen unweigerlich erste Ermüdungserscheinungen, die vom Betroffenen meist ignoriert werden. Der Versuch, durch noch mehr Einsatz und noch höheres Engagement das Erwünschte zu erreichen, führt zu einer schleichenden und unaufhaltsamen Entkräftung, die vom Betroffenen lange nicht wahrgenommen wird. Private Bedürfnisse werden so lange auf später verschoben, dass ihr Verzicht kaum noch als solcher empfunden wird.

Der Erschöpfung folgt ein emotionaler Rückzug. In das Denken und Fühlen des Betroffenen schleichen sich Widerwillen und eine deutlich distanzierte oder zynische Haltung gegenüber Kollegen, Partnern und Freunden ein.

In einer fortgeschrittenen Phase des Burnouts entsteht ein Wahrnehmungsverlust für die eigene Person. Der Betroffene leidet unter Orientierungslosigkeit, Angst- und Hilflosigkeitsgefühlen, Desinteresse, Apathie sowie körperlichen Symptomen (z.B. Rückenschmerzen, Schlaf- und Verdauungsstörungen). Es werden Verhaltensveränderungen sichtbar, nach dem emotionalen folgt der soziale Rückzug.


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